Rückblick auf das Jahr 2025 in der Rollsportabteilung
Unsere Rollsportabteilung blickt auf ein intensives und erfolgreiches Jahr zurück.
Das Jahr sollte viele Überraschungen für uns bereithalten. So waren unter anderem Wettkämpfe und weitere Veranstaltungen für 2025 geplant.
Für das Sportjahr 2025 standen mehrere Wettkämpfe sowie interne Veranstaltungen auf dem Programm. Die Vorbereitung darauf begann früh, da viele Läuferinnen neue Programme erlernt hatten und ihre Küren zeigen wollten.
Die Trainingsphase wurde durch eine Verletzung von Laura überschattet, die sich drei Wochen vor dem ersten Wettkampf das Sprunggelenk brach. Trotz Operation und eingeschränkter Belastbarkeit konnte sie die Läuferinnen beim Wettkampf begleiten. Die Trainingsarbeit wurde in dieser Zeit von Kim und Jill aufgefangen, sodass der Ablauf stabil blieb.
19. Velberter Schlüssel
Beim ersten Wettkampf des Jahres, der Velberter Schlüssel, konnten unsere Läuferinnen zeigen, wie fleißig über den Winter trainiert wurde. Nea und Lotti starteten erstmals in den höheren Gruppen Freiläufer und Figurenläufer und erreichten jeweils Platz sechs.
Sophie präsentierte eine saubere Kür in der Gruppe Freiläufer und belegte Rang zehn.
Ayla erreichte in ihrer Gruppe Anfänger den fünften Platz.
In der Gruppe der Erstlinge zeigten Nicole, Steffi, Lina und Louisa ihre Elemente.
Steffi erreichte Rang zwei, Nicole Rang drei, Lina Platz vier und Louisa Platz acht.
Lilly startete in der Gruppe Nachwuchs und erzielte Platz fünf.
Wir sind immer unglaublich stolz auf unsere Neulinge. Sie trauen sich, ihr Können vor vielen Zuschauern und strengen Juroren zu präsentieren. Allein der Mut, auf die Fläche zu gehen, ist schon eine große Leistung.
In der Gruppe Cup starteten Kim und Konstantina gemeinsam und trafen dort auf ein starkes Starterfeld. Beide zeigten solide Leistungen und belegten die Plätze fünf und sechs.
Insgesamt lässt sich nach diesem Saisonauftakt ein positives Gesamtergebnis verzeichnen.
Garmisch-Patenkirchen
Im Rollsport besteht die Möglichkeit, mehrtägige Lehrgänge zu besuchen, bei denen Sportler aus vielen Vereinen zusammenkommen und intensiv trainieren. Konstantina hat diese Chance genutzt und in diesem Jahr an einem Lehrgang in Garmisch teilgenommen. Dort trainierten Läuferinnen und Läufer aus zahlreichen Vereinen gemeinsam, wodurch eine große sportliche Gemeinschaft entstand, in der alle voneinander profitieren konnten. Konstantina konnte in dieser intensiven Trainingsumgebung viel Neues lernen und ihre Techniken weiterentwickeln.
Recki Pokal 2025
Der zweite Wettkampf führte nach Recklinghausen und erstreckte sich über zwei Tage.
An Tag eins konnte Nicole sich einen guten vierten Platz, in der Gruppe Erstlinge sichern. Hannah und Sophie erreichten in der Gruppe Freiläufer die Plätze sechs und neun.
Jill die weiterhin an ihre Leistungen aus der vorherigen Saison knüpfen konnte, erreichte in der Gruppe Nachwuchs den dritten Platz!
Alma, für die dieser Wettkampf der erste war, erreichte in der Gruppe Freiläufer den siebten Platz.
Am zweiten Tag gingen weitere Läuferinnen an den Start. In der Gruppe der Erstlinge belegte Lina den 5. Platz, Steffi Platz 6 und Louisa Platz 8. Lotti startete in der Gruppe der Figurenläufer.
Konstantina startete im Cup und überzeugte mit einer starken, konzentrierten Kür, die ihr am Ende völlig verdient Pokalplatz zwei einbrachte. Kim lief im Cup A und zeigte wie immer eine sehr rhythmische und leidenschaftliche Darbietung. Sie erreichte Rang vier und beeindruckte mit ihrer ausdrucksstarken Präsentation.
Unabhängig von den Ergebnissen sind die Trainer sehr stolz auf die Teilnehmerinnen. Sie gingen mutig an den Start, zeigten Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen und ließen sich von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen.
Dabei stand der Spaß immer im Vordergrund, und der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung war deutlich spürbar. Die Läuferinnen fangen einander auf, zeigen, dass Fehler nichts Schlimmes sind, und unterstützen sich gegenseitig, um gestärkt aus jeder Herausforderung hervorzugehen.
In der ersten Jahreshälfte lag der Fokus neben den Wettkämpfen besonders auf der technischen Entwicklung. Bei den Erstlingen wurden neue Elemente eingeführt und gefestigt, darunter Waage, Sitzpistole, halbe Umdrehung und Zweibeinpirouette. Auch die Schwungbögen wurden intensiv geübt, da sie in der nächsthöheren Gruppe zum Pflichtprogramm gehören. Parallel entwickelten die Läuferinnen in den Gruppen Freiläufer und Figurenläufer ihre Programme weiter. Die Trainerinnen Kim und Jill arbeiteten an ihren eigenen Küren und verbesserten insbesondere Axel sowie mehrere Doppelsprünge.
Auch zu erwähnen sind: Sophie, Alma und Lotti, die auch in ihren Trainings weitere Fortschritte verzeichnen konnten, um unter anderem natürlich ihre Küre aufzubessern.
NRW-Landesnachwuchsmeisterschaften I
Im September fanden die Landesnachwuchsmeisterschaften I und II statt. Bei der Landesnachwuchsmeisterschaft I starteten Jill in der Gruppe Nachwuchs und Kim in der Gruppe Cup A. Für Jill war es der letzte Wettkampf, bevor sie im Herbst ihr Studium in München begann.
Jill zeigte zum Abschluss eine wunderschöne Kür und überzeugte besonders mit ihren Pirouetten. Das Publikum war begeistert von ihrer Leistung. Am Ende des Tages wurde sie bei starker Konkurrenz mit dem vierten Platz belohnt.
Auch Kim lief eine ausdrucksstarke Kür und zeigte eindrucksvoll, wie viel Wert sie auf Ausdruck und Body Movement legt. Trotz spürbarer Nervosität präsentierte sie ihr Programm souverän und blieb konzentriert. Am Ende wurde ihr Einsatz verdient mit einer Medaille gewürdigt.
Als Überraschungsgast war an diesem Tag auch Miriam dabei, um die beiden zu unterstützen. Obwohl es ihr schwerfiel, nicht hier und da etwas beim Einlaufen zu korrigieren oder zu verbessern – schließlich hat sie die beiden lange Zeit trainiert – war sie an diesem Tag nicht als Trainerin, sondern einfach als liebevolle Unterstützung vor Ort.
NRW-Landesnachwuchsmeisterschaft II
Bei der Landesnachwuchsmeisterschaft II traten in der Gruppe der Freiläufer Alma und Sophie an, in der Gruppe der Figurenläufer startete Lotti.
Alma und Lotti präsentierten ihr Programm am Samstag. Einige Elemente, die im Training zuverlässig funktionieren, konnten an diesem Tag nicht vollständig abgerufen werden. Beide zeigten dennoch eine stabile Leistung, sammelten wertvolle Wettkampferfahrung und erreichten die Plätze zwölf und fünfzehn.
Sophie startete am Sonntag in der Gruppe Freiläufer und zeigte ein sehr gelungenes Einlaufen. Während ihrer Kür hatte sie leichte Schwierigkeiten mit dem Boden, dennoch präsentierte sie ihr Programm selbstbewusst und erreichte Platz vierzehn.
Jills Abschied
Am 23.09.2025 wurde eine kleine Abschiedsfeier für Jill veranstaltet, da es nicht nur ihr letztes eigenes Training, sondern auch ihr letztes Training als Trainerin war. In gemütlicher Runde mit Süßem, Baguette, Dips und Fingerfood wurde die gemeinsame Zeit noch einmal gefeiert. Jill erhielt nette Worte und kleine Geschenke, darunter ein Geburtstagsgeschenk für den nächsten Tag, an dem sie 18 Jahre alt wurde. In der Abteilung fühlen sich alle wie eine Familie, und es ist spürbar, dass wir den Abschied von jemandem, der so lange Teil unseres Teams war, sehr bedauern.
20 Velberter Schlossstadt Kürpokal 2025
Die Wettkampfvorbereitung für den letzten Wettbewerb dieser Saison, den Velberter Schlossstadt Kürpokal, begann. Die Läuferinnen gaben noch einmal alles und zeigten in ihren Trainings ihre besten Leistungen.
Am Samstag starteten Kim und Konstantina. Kim lief in der Leistungsgruppe Cup A, zeigte eine gelöste und sichere Kür und erreichte Platz drei.
Konstantina präsentierte eine ausdrucksstarke Kür in der Leistungsgruppe Cup und belegte Platz zwei.
Am Sonntag folgten Alma, Nicole, Louisa, Steffi und Lina.
Alma zeigte in der Gruppe Freiläufer eine saubere und konzentrierte Kür, in der sie viele ihrer Elemente sicher präsentieren konnte. Mit Platz zehn bewies sie, dass sie wieder in guter Form ist und ihr Training effektiv genutzt hat, um an ihre Leistungen vom Jahresanfang anzuknüpfen.
In der Altersgruppe Erstlinge erzielten Steffi, Louisa und Lina die Plätze acht, neun und zehn.
Nicole zeigte eine technisch saubere Darstellung und gewann den ersten Platz. Ihr Erfolg ist das Ergebnis von konzentriertem Training und dem konsequenten Umsetzen der Anweisungen der Trainerinnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Zum Jahresende übernahm Viktoria Gomolzig das Amt der Abteilungsleiterin. Sie wird in den kommenden Monaten von Trainerinnen und engagierten Eltern unterstützt. Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung zeigte sich erneut als verlässliche Grundlage für die gemeinsame Arbeit.
Die Abteilung hat sich im Laufe des Jahres gut sortiert und steht organisatorisch wieder sicher. Jetzt freuen wir uns darauf, neue Mitglieder aufzunehmen.
Willkommen ist jede Altersklasse, vom Einsteiger bis zum erfahrenen Läufer, ebenso alle, die den Rollsport zunächst ausprobieren möchten. Für ein Probetrainingist eine vorherige Anmeldung notwendig.
Mit diesem Rückblick geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Die Abteilung blickt geschlossen und motiviert auf die Saison 2026.
Die Qual der Wahl: Welches Equipment passt zu dir?
Im Rollkunstlauf ist der Schuh nicht gleich Schuh. Je nachdem, auf welchem Level du dich bewegst, unterscheiden sich die Komponenten massiv in Material und Funktion.
Der Einstieg: Komfort trifft Stabilität
Für alle, die gerade erst mit dem Rollkunstlauf beginnen, steht die Sicherheit im Fokus. Ein gutes Standard-Set besteht meist aus einem Schuh aus weicherem Echtleder oder hochwertigem Kunstleder. Das Ziel: Der Knöchel braucht festen Halt, aber das Material muss flexibel genug sein, damit du keine Blasen bekommst. Das Fahrgestell (die sogenannte Plate) ist bei Einsteigermodellen oft aus robustem Kunststoff oder leichtem Nylon gefertigt. Das macht den Schuh insgesamt leichter und schont zudem den Geldbeutel. Kombiniert wird das Ganze mit Allround-Rollen, die sowohl in der Halle als auch auf glatteren Außenflächen eine gute Figur machen.
Die Mittelklasse: Mehr Power für erste Sprünge
Sobald die ersten Axel oder Sitzpirouetten auf dem Plan stehen, merkst du schnell, dass die Anforderungen steigen. In der Mittelklasse beginnt das echte Feintuning. Die Schuhe weisen hier einen höheren Härtegrad (Stiffnes-Index) auf, was die Kraftübertragung von deinem Bein auf die Rolle deutlich verbessert. Beim Gestell verabschiedet man sich vom Kunststoff und setzt auf stabile Aluminium-Legierungen. Diese verwinden sich bei hoher Belastung kaum und reagieren viel direkter auf deine Lenkbewegungen. Auch bei den Kugellagern (oft ABEC 7 oder 9) spürst du den Unterschied: Sie laufen flüssiger und ermöglichen ein höheres Tempo bei weniger Kraftaufwand.
High Class: Maßarbeit für Perfektionisten
In der Oberklasse wird der Rollschuh zum hochspezialisierten Präzisionswerkzeug. Profi-Schuhe von Top-Marken wie Edea oder Risport sind extrem leicht und oft thermoverformbar – sie werden also durch Wärme exakt an deine Fußform angepasst. Sie sind extrem steif, um bei dreifachen Sprüngen die maximale Stabilität zu garantieren.
Das Herzstück ist hier ein Hochleistungs-Chassis aus Flugzeugaluminium oder Titan, wie man es von Roll-Line kennt. Diese bieten feinste Justierungsmöglichkeiten für die Lenkung. Ein echtes Highlight der Profis ist das Rollen-Management: Je nachdem, ob der Hallenboden rutschig oder stumpf ist, werden Rollen mit unterschiedlichen Härtegraden (gemessen in Shore, z.B. von 92A bis 57D) kombiniert, um den perfekten Grip zu garantieren.
Mein Tipp für dich: Egal auf welchem Level du startest: Achte darauf, dass dein Material mit deinem Können mitwächst. Ein zu harter Profischuh kann für Anfänger schmerzhaft sein, während ein Profi auf einem weichen Einsteigerschuh die Kontrolle verlieren würde.
Die Entstehung des Rollkunstlaufs geht auf die Entwicklung des Rollschuhs selbst zurück, der lange vor der Sportart erfunden wurde. Erste Versuche, sich auf Rollen fortzubewegen, lassen sich ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Der belgische Erfinder John Joseph Merlin präsentierte in den 1760er‑Jahren ein erstes Modell mit in einer Reihe angeordneten Metallrädern, das er bei einer Veranstaltung in London vorführte. Seine Skates waren schwer kontrollierbar und ohne Bremsfunktion, doch sie gelten als die früheste dokumentierte Form des Rollschuhs überhaupt.
Im frühen 19. Jahrhundert wurde der erste patentierte Rollschuh von dem Franzosen Charles‑Louis Petitbled entworfen, der 1819 ein patentiertes Modell mit drei in einer Reihe angeordneten Rädern vorstellte. Dieses Modell blieb ebenfalls schwer zu steuern, legte aber die Basis für weitere Entwicklungen.
Der entscheidende Durchbruch kam 1863 mit dem amerikanischen Erfinder James Leonard Plimpton. Er entwickelte den klassischen „Quad“‑Rollschuh mit zwei Paaren von vier Rädern, die in zwei Reihen angeordnet sind und dank eines Feder‑ und Achsensystems Kurven möglich machten. Diese Konstruktion machte das Skaten einfach und sicher und verdiente ihm den Ruf als denjenigen, der das moderne Rollschuhlaufen möglich gemacht hat. Plimpton eröffnete auch die ersten öffentlichen Rollschuhbahnen in den Vereinigten Staaten, was die Sportart gesellschaftlich etablierte.
Mit der verbesserten Technik entstanden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert Freizeit‑ und erste Leistungsformen des Rollensports. Rollkunstlauf entwickelte sich aus dem Bedürfnis, künstlerische Elemente des Eiskunstlaufs auch auf Rollen umzusetzen. Ab den 1910er‑ und 1920er‑Jahren begannen Rollläufer, choreografierte Figuren, Drehungen und Sprünge in ihre Programme einzubauen und sich an Wettbewerben zu messen.
Parallel zur Popularisierung des Rollensports wurden internationale Strukturen geschaffen. Die Fédération Internationale de Roller Sports wurde 1924 gegründet und regelte Wettkämpfe und Verbandsstrukturen für verschiedene Rollen‑Disziplinen, einschließlich des Rollkunstlaufs.
Die erste Weltmeisterschaft im Rollkunstlauf fand 1947 in Washington statt, was den Sport international weiter verankerte und ihm zunehmend sportlichen Charakter verlieh.
Rollkunstlauf hat sich über Jahrzehnte von einem Freizeitvergnügen zur international anerkannten Wettkampfsportart entwickelt, die athletische Präzision und künstlerischen Ausdruck verbindet. Die technische Entwicklung der Rollschuhe selbst war dabei die Grundlage für diese Entwicklung, weil sie erst das kontrollierte Ausführen komplexer Bewegungen überhaupt ermöglichte.
Die Saison 2011 wurde am 09. April beim WWW-Pokal in Wesel eröffnet. Mit siebzehn Läuferinnen am Start waren wir bereit 12 Stunden Wettbewerb über uns ergehen zu lassen. Zum ersten Mal dabei waren Elena und Julia Wiemann, die erst seit kurzer Zeit dabei sind. Als Neulinge gingen die beiden in der Gruppe Anfänger ohne Kür an den Start. Die geforderten Elemente, konnten sie, wirkten jedoch noch etwas unsicher. Am Ende des Tages landeten sie direkt hinter einander auf Platz 7 und 8 und sind wild entschlossen beim nächsten Wettbewerb im Mai wieder dabei zu sein, aber dann in einer höheren Gruppe.
Weitere erfreuliche Ergebnisse konnten wir bei drei Mädchen verzeichnen, die alle ganz knapp am dritten Platz vorbei auf dem Vierten landeten. Besonders für Luisa war dies ein toller Erfolg und sie freute sich sehr, da sie erst zum zweiten Mal mit ihrer Kür an den Start ging. Dayana hatte sogar mehr Punkte als das Mädchen vor ihr auf dem Podest, doch leider entschied die Majorität der drei Wertungsrichter gegen Dayana. Beim nächsten Mal hat sie vielleicht noch ein bisschen mehr Glück. Besonders bemerkenswert war Hannas Auftritt. Nur zwei Wochen vor dem Wettbewerb bekam sie eine neue Musik und Choreographie. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sie sich alles gut merken. Doch nicht nur die neue Kür war eine Herausforderung, auch die neu erlernten Sprünge, die sogar in Kombination gezeigt werden sollten, mussten in der Kür eingebaut werden. Im Wettbewerb zeigte sie eine souveräne, witzige Kür, in der sie mit Leichtigkeit die neuen Schwierigkeiten präsentierte. Trotz einer kleinen Unsicherheit am Ende kann man vor dieser Leistung wirklich nur den Hut ziehen. Leider rutschte sie mit dieser herausragenden Leistung mit zwei Zehnteln am Treppchen vorbei. Für einen ersten Versuch war dies aber mehr als zufriedenstellend.
Noch überraschender war der erste Platz für Fatima. Nach der Kür machte sich zunächst Unzufriedenheit breit, da ein entscheidender Teil vergessen wurde. Doch scheinbar war der Rest so überzeugend, dass sie sich trotzdem den goldenen Pokal sichern konnte. Beim nächsten Wettbewerb wird sie sich neuen Herausforderungen in einer höheren Gruppe stellen. Ebenso wird auch Sakinah im Mai die Herausforderung der Freiläufer-Gruppe annehmen. Nach einer schön vorgetragenen Kür landete sie in ihrer Gruppe auf dem zweiten Rang. Auch den silbernen Pokal konnte Kim in der Gruppe Kunstläufer mit nach Hause nehmen. Trotz durchwachsener Trainingsdurchgänge in den letzten Wochen, konnte sie im Wettbewerb ihr ganzes Können abrufen und sich so weit vorne platzieren. Bei Vanessa lief es genau andersherum. Im Training stets solide gelang es ihr nicht ihre Nervosität zu unterdrücke und landete so auf Platz 7. Damit geben wir uns jedoch nicht zufrieden und greifen beim nächsten Wettbewerb erneut an.
Auch alle anderen Teilnehmer haben sich sehr bemüht und konnten sich so zum Anfang der Saison in das Feld der Konkurrenz einfügen. Sicherlich wurden auch einige Winterschläfer identifiziert, die in der nächsten Zeit noch mal vermehrt ein engagiertes Training erfordern, um bei der Konkurrenz mithalten zu können. Als Einstieg in die Wettbewerbssaison 2011 war der Tag im Großen und Ganzen zufriedenstellend und aufschlussreich. Im Mai geht’s weiter!!!
Am vergangenen Wochenende hatten wieder einige unserer Läuferinnen die Möglichkeit in Essen am Lehrgang der norddeutschen Verbände teilzunehmen. Von Freitag bis Sonntag nahmen Anna, Hanna, Kim, Laura, Laura, Sandy, Sarah, Sophia und Vanessa die Möglichkeit wahr, bei verschiedenen Trainer/Innen aus ganz NRW zu trainieren. Neben den neuen Anregungen für Läuferinnern und Trainer, dient ein solcher Lehrgang auch dazu, sich über die Vereinsgrenzen hinaus mit anderen Rollsport begeisterten Kindern zu unterhalten und mit ihnen gemeinsam zu trainieren. Am Samstag, an dem die Trainingseinheiten etwas länger waren, als an den anderen beiden Tagen, hatten die Mädchen sogar die Gelegenheit eine Trainingseinheit auf der Außenbahn des Essener Vereins im Grugapark zu erleben. So liefen sie im Sonnenlicht auf einer wirklich tollen Fläche und konnten nur Positives berichten. Auf einmal machte sogar die Pflicht Spaß, die sonst eher als langweilig betitelt wird. Was so ein paar Sonnenstahlen und zwitschernde Vögel ausmachen können;-)
Neben dem Training blieb auch genug Zeit zum Spielen, Essen und Erkunden des Grugaparks. Die beigefügten Fotos zeigen Laura, Laura, Hanna und Sophia beim Barfußpfad und zwischen den toll blühenden Bäumen, während die anderen trainieren mussten. Im nächsten Jahr wird der Lehrgang wahrscheinlich wieder eher im Jahr stattfinden, dann ist wieder Bibbern angesagt. Wir freuen uns aber, wenn unsere Läuferinnen die Gelegenheit bekommen an solchen vereinsübergreifenden Austäuschen teilzunehmen.