DAKAPO 2026: Glitzer, große Aufregung und der erste Wettkampf für unsere Erstlinge
Ein langer Wettkampftag voller Premieren, strahlender Läuferinnen und unvergesslicher Momente für unsere Rollkunstlauf-Abteilung des BTV Wuppertal.
Am 13. September stand für unsere Rollkunstlauf-Abteilung ein ganz besonderer Termin im Kalender: der DAKAPO-Wettkampf. Für unsere Erstlinge war es der erste Wettkampf überhaupt. Wochenlang hatten sie darauf hingearbeitet, und nun war es endlich so weit. Was sie erwartete, war nicht nur ein sportlicher Wettbewerb, sondern eine echte Feuertaufe.
Wochenlange Vorbereitung auf den großen Tag




Nach der Sommerpause ging es direkt wieder mit intensivem Training los. Die Läuferinnen mussten ihre Elemente festigen, Abläufe wiederholen und sich auf ihren großen Auftritt vorbereiten. Neben dem Training gab es natürlich noch einiges zu organisieren. Die Wettkampfkleider mussten ausgesucht, die Rollschuhe gereinigt und die Frisuren geübt werden.
Am Wettkampftag erschienen alle pünktlich. Dann wurde frisiert, gesteckt und geglitzert, was das Zeug hielt. Schließlich sollte der Auftritt auch optisch etwas hermachen. Und das ist uns gelungen: Unser Verein glitzerte schon von Weitem!
Die Aufregung war überall zu spüren. Für unsere erfahrenen Läuferinnen gehört ein Wettkampf inzwischen zum Sportalltag. Für die Erstlinge war dagegen alles neu. Die Halle, die vielen fremden Gesichter, die Musik, die anderen Vereine und natürlich der Moment, in dem man selbst auf die Fläche muss.
Unsere Erstlinge feiern ihre Wettkampfpremiere

Besonders im Mittelpunkt standen an diesem Tag unsere jüngsten Läuferinnen. Amalya, Emmea, Eline, Amelie, Luisa, Leia, Maira, Lenya, Hannah, Roya, Sila, Jinan und Konstantina standen zum ersten oder zweiten Mal bei einem Wettkampf auf der Fläche.
Für sie war es eine ganz neue Erfahrung. Im Training kennt man die Halle, die Trainerinnen und die vertrauten Gesichter. Beim Wettkampf ist plötzlich alles anders. Man wartet auf den eigenen Aufruf, beobachtet die anderen Läuferinnen und weiß, dass gleich alle Augen auf einen gerichtet sind.
Natürlich waren die Kleinen aufgeregt. Manche brauchten noch ein wenig Zuspruch, andere waren ganz in ihre Vorbereitung vertieft. Doch als es schließlich losging, zeigten unsere Erstlinge, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hatten.
Nacheinander präsentierten sie ihre Grundelemente. Sie konzentrierten sich, gaben ihr Bestes und setzten das Gelernte toll um. Für uns als Verein war es schön zu sehen, wie sie sich dieser Herausforderung stellten und alles meisterten.
Ein solcher Tag verlangt den Kindern einiges ab. Sie müssen sich auf ungewohnte Situationen einstellen, warten können, mit ihrer Nervosität umgehen und trotz der vielen Eindrücke konzentriert bleiben. Umso mehr dürfen sie stolz auf sich sein.
Für unsere Erstlinge war der DAKAPO damit weit mehr als ein Wettkampf. Es war der erste große Schritt in eine neue Phase ihrer sportlichen Entwicklung.
Stefanie und Nicole: Mit mehr Sicherheit auf die Fläche


Auch Stefanie und Nicole waren wieder mit dabei. Für beide war es bereits der zweite Auftritt mit ihrer Kür.
Und genau das konnte man sehen. Während beim ersten Wettkampf vieles noch ungewohnt war, wirkten sie diesmal selbstbewusster und sicherer in ihren Küren. Sie kannten den Ablauf bereits und konnten sich stärker auf ihre Kür konzentrieren.
Diese Entwicklung ist ein wichtiger Teil des Rollkunstlaufs. Sicherheit entsteht nicht von heute auf morgen. Sie wächst mit jedem Training, jedem Auftritt und jeder Erfahrung. Jeder Wettkampf hilft dabei, die eigene Nervosität besser einzuschätzen und sich auf die nächste Herausforderung vorzubereiten.
Alma verzaubert mit ihrer Freiläufer-Kür

Im Anschluss zeigte Alma ihre wunderschöne Freiläufer-Kür. Mit ihrer sanften Darbietung brachte sie eine ganz eigene Stimmung auf die Fläche.
Ihre Kür war ein schöner Kontrast zu der lebhaften Atmosphäre des Wettkampftages. Mit ihrer Präsentation zeigte sie, wie unterschiedlich Rollkunstlauf sein kann und wie viel Persönlichkeit in einer Kür steckt.
Es sind genau diese Momente, die den Sport so besonders machen. Jede Läuferin bringt ihre eigene Art mit, sich zur Musik zu bewegen und ihre Elemente zu präsentieren. Dadurch wird jede Kür zu einer individuellen Darbietung.
Cup und Cup A bilden den Abschluss

Wie bei unseren Wettkämpfen üblich, standen die Läuferinnen der Kategorien Cup und Cup A am Ende des Tages auf dem Programm. Für Kim und Koko bedeutete das: noch einmal konzentrieren, Kraft sammeln und die eigene Leistung auf der Fläche zeigen.
Beide präsentierten ihre Küren und rundeten damit den Wettkampftag ab. Nach den vielen Eindrücken, den Premieren und der Aufregung unserer jüngsten Läuferinnen war es schön, auch unsere erfahrenen Sportlerinnen im Einsatz zu sehen.

Mehrere Pokale und zahlreiche Medaillen

Bei der Siegerehrung wurde es noch einmal spannend. Die Freude war groß, denn unsere Läuferinnen konnten mehrere Pokale und zahlreiche Medaillen mit nach Hause nehmen.
Solche Auszeichnungen sind natürlich etwas Besonderes. Sie sind eine schöne Erinnerung an den Wettkampf und an die Arbeit, die in den Wochen zuvor geleistet wurde.
Doch gerade für unsere Erstlinge war der wichtigste Gewinn nicht unbedingt eine Medaille. Sie haben ihren ersten Wettkampf erlebt, sich einer neuen Situation gestellt und erfahren, dass sie auch außerhalb des gewohnten Trainings zeigen können, was sie gelernt haben.
Diese Erfahrung nimmt ihnen niemand mehr.
Ein langer Tag, der uns als Team gefordert hat

Der DAKAPO war auf einen einzigen Tag gelegt worden. Dadurch wurde es ein langer und anstrengender Wettkampftag für alle Beteiligten.
Besonders unsere Erstlinge brauchten viel Begleitung. Für sie war der gesamte Ablauf neu, und sie mussten immer wieder aufgefangen, beruhigt und an die nächsten Schritte erinnert werden. Wann muss ich bereit sein? Wo muss ich warten? Wann bin ich an der Reihe? Was passiert nach meinem Auftritt?
Für unsere Trainerinnen bedeutete das, viele Dinge gleichzeitig im Blick zu behalten. Die Läuferinnen mussten betreut, Abläufe koordiniert und die jüngsten Teilnehmerinnen durch den Tag begleitet werden. Gleichzeitig wollten wir natürlich jede einzelne Läuferin unterstützen und ihr das Gefühl geben, gut vorbereitet zu sein.
Das war anstrengend, aber wir haben es gemeinsam gemeistert.
Am Ende konnten wir auf einen Tag zurückblicken, an dem unsere Läuferinnen viel gelernt, neue Erfahrungen gesammelt und ihren Verein mit Stolz vertreten haben.
Unser Fazit: Eine Feuertaufe, die sich gelohnt hat
Der DAKAPO am 13. September war für unsere Rollkunstlauf-Abteilung ein besonderer Wettkampf. Unsere Erstlinge haben ihre Premiere gefeiert, Stefanie und Nicole konnten mehr Sicherheit gewinnen, Alma begeisterte mit ihrer sanften Kür und Kim und Konstantina zeigten ihre Programme in den Kategorien Cup und Cup A.
Ein großes Lob gilt allen unseren Läuferinnen, die sich dieser Herausforderung gestellt haben. Ihr habt trainiert, euch vorbereitet, eure Nervosität überwunden und auf der Fläche euer Bestes gegeben.
Und natürlich geht ein Dank an unsere Trainerinnen, die die Läuferinnen vorbereitet und durch den Wettkampf begleitet haben, sowie an die Eltern, die bei der Organisation, Vorbereitung und Betreuung unterstützt haben.
Die nächste Herausforderung wartet schon. Und eines steht fest: Unser BTV hat an diesem Tag nicht nur sportlich, sondern auch mit einer ordentlichen Portion Glitzer Eindruck hinterlassen.

