Landesmeisterschaft 05-07.06.2026 Duisburg

12.Juni.2026 | Das sind wir

Landesmeisterschaft NRW 2026 in Duisburg – Große Konkurrenz, neue Erfahrungen und beeindruckende Leistungen

Vom 5. bis 7. Juni 2026 fand in Duisburg die Landesmeisterschaft Nordrhein-Westfalen im Rollkunstlauf statt. Austragungsort war die Halle Beckersloh der RESG Walsum. An diesem Wochenende trafen sich Läuferinnen und Läufer aus ganz Nordrhein-Westfalen, um sich in den verschiedenen Leistungsklassen miteinander zu messen.

Für unsere Abteilung war die Landesmeisterschaft ein ganz besonderes Erlebnis. Nicht nur, weil wir mit zwei Läuferinnen vertreten waren, sondern auch, weil sich das Niveau deutlich von den regionalen Wettbewerben unterschied, die wir sonst besuchen.

Was ist eigentlich eine Landesmeisterschaft?

Viele Eltern kennen zunächst nur die regionalen Wettkämpfe, auf denen ihre Kinder starten. Dort trifft man häufig dieselben Vereine wieder, die Teilnehmerfelder sind überschaubar und oftmals treten nur wenige Läuferinnen in einer Kategorie gegeneinander an.

Eine Landesmeisterschaft ist etwas völlig anderes.

Hier kommen die besten Läuferinnen und Läufer aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen. Vereine aus dem gesamten Bundesland schicken ihre Sportlerinnen und Sportler nach Duisburg, um sich auf Landesebene zu messen. Die Konkurrenz ist größer, die Leistungsdichte höher und die Anforderungen steigen deutlich.

Während man bei regionalen Wettbewerben manchmal nur gegen ein oder zwei andere Teilnehmerinnen läuft, standen in manchen Klassen der Landesmeisterschaft zehn, zwölf oder sogar noch mehr Läuferinnen auf der Startliste. Das verändert die gesamte Wettkampfsituation.

Plötzlich reicht es nicht mehr, eine Kür sauber durchzulaufen. Man muss sich gegen Sportlerinnen behaupten, die teilweise deutlich mehr Wettkampferfahrung besitzen, häufiger trainieren oder bereits seit vielen Jahren in ihren Klassen starten.

Genau deshalb sind Landesmeisterschaften so wertvoll. Sie zeigen, wo man aktuell steht, und geben einen realistischen Eindruck davon, wie hoch das Leistungsniveau in Nordrhein-Westfalen tatsächlich ist.

Freitag – Die letzten Vorbereitungen

Bereits am Freitag wurde deutlich, dass dieses Wochenende etwas Besonderes werden würde.

Die letzten Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Kleider wurden kontrolliert, Musikdateien geprüft, Rollschuhe ein letztes Mal überprüft und die Programme noch einmal im Kopf durchgegangen.

Je näher der Wettkampf rückte, desto größer wurde die Anspannung.

Landesmeisterschaften haben einen besonderen Ruf. Jeder weiß, dass dort starke Konkurrenz wartet. Viele Läuferinnen verfolgen die Ergebnisse der vergangenen Jahre und kennen die Namen der Sportlerinnen, die regelmäßig auf den vorderen Plätzen landen.

Auch unsere Läuferinnen wussten, dass sie sich auf ein anspruchsvolles Wochenende einstellen mussten.

Samstag – Kim stellt sich der Herausforderung

Am Samstag war Kim an der Reihe.

Für sie war dieser Wettkampf etwas ganz Besonderes.

Eigentlich hatte sie bereits darüber nachgedacht, die Rollschuhe endgültig an den Nagel zu hängen. Doch stattdessen stand sie nun bei einer Landesmeisterschaft auf der Fläche und präsentierte ihre neue Kür.

Allein das war bereits ein persönlicher Erfolg.

Besonders emotional war die Musikwahl. Seit ihrer Kindheit hatte Kim davon geträumt, einmal eine Kür zum Nussknacker zu laufen.

Nun wurde dieser Wunsch Wirklichkeit.

Die Kür erzählt die Geschichte einer Ballerina, die in einer Spieluhr erwacht. Zu Beginn wirkt die Figur noch vorsichtig und neugierig. Im Verlauf der Kür entfaltet sie sich immer weiter, entdeckt die Welt um sich herum und präsentiert verschiedene technische Elemente. Am Ende kehrt die Ballerina zurück in ihre Schatulle und schläft wieder ein.

Die Geschichte zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm.

Doch trotz aller Vorfreude waren die Nerven enorm angespannt.

Wer Kim kennt, weiß, dass sie schon bei kleineren Wettbewerben oft sehr nervös ist. Bei einer Landesmeisterschaft war diese Nervosität noch einmal deutlich stärker.

Die Konkurrenz in ihrer Klasse war ungewohnt groß.

Im Cup A gingen zehn Läuferinnen an den Start. Während man bei regionalen Wettbewerben manchmal nur zwei oder drei Konkurrentinnen hat, wartete hier ein komplett anderes Teilnehmerfeld.

Schon beim Einlaufen wurde deutlich, wie stark die Konkurrenz war. Viele Läuferinnen präsentierten schwierige Elemente, sichere Pirouetten und jahrelange Wettkampferfahrung.

Kim kämpfte sich durch ihr Programm und stellte sich der Herausforderung.

Auch wenn sie am Ende nicht mit den vorderen Platzierungen mithalten konnte, war allein die Teilnahme ein wichtiger Schritt. Es gehört Mut dazu, sich einer so starken Konkurrenz zu stellen und auf Landesebene anzutreten.

Sonntag – Konstantina bleibt ihrer Linie treu

Am Sonntag betrat Konstantina die Fläche.

Während viele Läuferinnen ihre Nervosität kaum verbergen können, wirkt Konstantina vor einem Wettkampf oft erstaunlich ruhig. Doch wer sie kennt, weiß, dass hinter dieser Ruhe eine große Konzentration steckt.

Ihre Kür zu „I See Red“ passt wie kaum eine andere Musik zu ihr. Konstantina besitzt eine besondere Fähigkeit: Sie läuft nicht nur ihre Elemente, sie erzählt Geschichten. Jede Bewegung, jede Geste und jeder Blick haben Bedeutung. Während andere Läufer ihre Musik begleiten, scheint Konstantina mit ihrer Musik zu verschmelzen.

„I See Red“ ist eine Musik voller Intensität und Gefühle. Genau diese Emotionen bringt Konstantina auf die Fläche. Ihre Bewegungen wirken kraftvoll und gleichzeitig elegant. Sie zeigt nicht einfach eine Choreografie, sondern erweckt die Geschichte zum Leben.

Wer Konstantina laufen sieht, erinnert sich oft noch lange an ihre Darbietung. Ihre Kür gehört zu den Programmen, die im Gedächtnis bleiben. Sie löst Emotionen aus und sorgt regelmäßig für Gänsehautmomente.

Auch bei der Landesmeisterschaft in Duisburg gelang es ihr wieder, die besondere Atmosphäre ihrer Kür auf die Fläche zu bringen. Für uns war es ein schöner Moment, Konstantina mit ihrem Programm auf dieser großen Bühne erleben zu dürfen.

Aber auch hier zeigte sich erneut, wie stark die Konkurrenz bei einer Landesmeisterschaft ist.

Viele Teilnehmerinnen kamen aus leistungsstarken Vereinen und trainieren seit Jahren auf hohem Niveau. Entsprechend eng lagen die Leistungen vieler Läuferinnen beieinander.

Mehr als nur Platzierungen

Natürlich schaut jeder irgendwann auf die Ergebnisliste.

Doch bei dieser Landesmeisterschaft standen die Platzierungen nicht im Mittelpunkt.

Weder Kim noch Konstantina reisten mit der Erwartung nach Duisburg, eine Medaille mit nach Hause zu nehmen.

Das eigentliche Ziel war ein anderes.

Sie wollten Erfahrungen sammeln.

Sie wollten sehen, wie hoch das Niveau in Nordrhein-Westfalen ist.

Sie wollten ihre Programme vor großem Publikum präsentieren.

Und sie wollten lernen.

Genau das haben sie geschafft.

Die Meisterklasse als Inspiration

Ein besonderer Höhepunkt des Wochenendes war die Möglichkeit, den Läuferinnen und Läufern der höheren Klassen zuzuschauen.

Wer bisher nur regionale Wettbewerbe erlebt hat, bekommt bei einer Landesmeisterschaft einen völlig neuen Eindruck davon, was im Rollkunstlauf möglich ist.

Besonders die Läuferinnen und Läufer der Meisterklasse beeindruckten mit ihrem Können.

Die Geschwindigkeit, die Sicherheit bei schwierigen Sprüngen und die Qualität der Pirouetten waren beeindruckend anzusehen.

Viele Programme wirkten mühelos, obwohl hinter jeder Bewegung unzählige Trainingsstunden stehen.

Gerade für unsere jüngeren Sportlerinnen war es spannend zu beobachten, wohin der Weg im Rollkunstlauf führen kann.

Ein Wochenende voller Eindrücke

Drei Tage Landesmeisterschaft bedeuten nicht nur Wettkampf.

Sie bedeuten Begegnungen mit anderen Vereinen.

Sie bedeuten neue Freundschaften.

Sie bedeuten Inspiration.

Man sieht neue Kleider, neue Choreografien und neue Ideen.

Man erlebt andere Trainingsphilosophien und erkennt, wie vielfältig Rollkunstlauf sein kann.

Vor allem aber wird deutlich, dass man Teil einer großen Gemeinschaft ist.

Ob Anfängerklasse oder Meisterklasse – alle teilen dieselbe Leidenschaft für diesen Sport.

Unser Fazit

Die Landesmeisterschaft 2026 in Duisburg war für unsere Läuferinnen eine wertvolle Erfahrung.

Die Konkurrenz war stärker und größer als bei den regionalen Wettbewerben, die Teilnehmerfelder waren voll besetzt und das Niveau hoch.

Kim stellte sich mit ihrer neuen Nussknacker-Kür einer anspruchsvollen Konkurrenz und feierte ein sehr persönliches Debüt.

Konstantina zeigte erneut ihre elegante Ausstrahlung und sammelte wichtige Erfahrungen auf Landesebene.

Auch wenn keine Medaillen mit nach Hause genommen wurden, war das Wochenende ein Erfolg.

Denn manchmal sind die wertvollsten Gewinne nicht die Medalien, sondern die Erfahrungen, die man sammelt, die Menschen, die man trifft, und die Motivation, die man für das nächste Training mit nach Hause nimmt.

Und genau davon gab es in Duisburg jede Menge.

 

20. Velberter Schlüssel – Erster Rollkunstlauf Wettkampf 2026

Ein Tag voller Emotionen lässt sich kaum nur in Worten beschreiben – man muss ihn sehen! Alle Highlights und die schönsten Kür-Momente findet ihr ab sofort in unserer Bildergalerie und den Videos auf unserem Instagram-Kanal. Schaut vorbei, lasst ein Like da und erlebt den Zauber dieses Wochenendes noch einmal mit uns!

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